Direkt zum Inhalt

Planen Sie ihren Besuch

Hier finden Sie eine Übersicht aller Informationen, die Ihnen dabei helfen, Ihren Besuch des Museums Mayer van den Bergh richtig zu genießen.

Wer war Fritz?

Das Museum verdankt seinen Namen Fritz Mayer van den Bergh. Wer war er?

Der Bürgermeister und seine Familie

Das niederländische Bürgertum prahlte ihm 16. Jahrhundert gern mit seinem Wohlstand. Schicke Familienporträts galten als Statussymbol. Hier sehen Sie ein schön inszeniertes Beispiel dafür.

Familie von Rang und Namen

Wer um 1625 bei einem berühmten Antwerpener Maler eine Porträtserie seiner Familie bestellen konnte, musste sehr wohlhabend sein. Joris Vekemans tat es.

Strahlende Miniaturen

Für das herrlich illustrierte Gebetbuch bezahlte Fritz Mayer van den Bergh 1898 den höchsten Betrag, den er je für ein Kunstwerk ausgegeben hat: 35.500 Franken. Das war damals ein Vermögen. Er wusste jedoch genau, was er tat. Das Gebetbuch, das auch nach ihm benannt wurde, ist ein absolutes Spitzenstück.

Ein kleiner Reisealtar

Gemälde aus der Zeit vor Jan van Eyck findet man unserer Region selten. Gut erhaltene Meisterwerke aus dieser Zeit gibt es kaum. Diese wunderbaren, strahlenden kleinen Gemälde, die um 1400 angefertigt wurden, sind deshalb auch eine Ausnahme.

Schmerzensmann

Die Darstellung des blutüberströmten, schwer verwundeten Christus, der seine Wunden zeigt und eine Dornenkrone trägt, war in der Kunst des Späten Mittelalters sehr beliebt. Sie sollte bei den Betrachtern Mitleid erwecken.

Verzweiflung und Trauer

Dieses Gemälde bewegt durch seine Emotionalität. Der blutüberströmte Jesus wurde gerade vom Kreuz genommen, um später ins Grab gelegt zu werden. Die dramatische Szene sollte die Betrachter zu Mitleid und Meditation anregen.

Wie echt

Kleine Wiegen wie diese standen meistens in einem Nonnenkloster. In der Weihnachtszeit ließen die Nonnen die Wiege schaukeln, als läge ein richtiges Kind darin.

Ein Umzug aus kleinen Skulpturen

Sie sind wunderbar anzuschauen, die Retabel mit den vielen kleinen Skulpturen. Große Exemplare dieser Art dienten als Altaraufsatz oder wurden hinter einem Altar an der Wand befestigt. Kleinere Exemplare wie dieses waren für den privaten Gebrauch bestimmt.